Hallo,
ich habe durch die ipad-Beiträge hier viel gelernt, danke.
Sicherlich haben wir als permanent-Onliner und mit vergleichsweise riesigem Speicherbedarf spezielle Bedürfnisse – aber das iPad hat für uns mehr als einen Punkt, der es, schon im Vergleich zu den viel billigeren Netbooks für uns als Reiserechner untauglich macht:
– Anwendungs-Software-Monopol in einer Hand, Insellösung (vom Prinzip her schlecht für Verbraucher)
– Keine ausreichende Funktions- und Speicher-Erweiterbarkeit (bes: kein USB) dadurch auch:
– eingeschränkte Konnektivität (schon im Vergleich zu Netbook-Zwergen)
– keine Tastatur, Schreiben umständlich (die Tatstaur ist unser A & O – Interface)
– Wegwerf-Produkt (kurzlebig, nicht zu öffnen, Einschicken sogar zum Batteriewechsel)
– Tablet-Monitore sind nicht kippbar, wenn man schreiben will -> bei Helligkeit unbrauchbar
– Preis
Aber als wir letzte Woche erstmals Gelegenheit hatten ein überraschend kompaktes iPad realiter in die Hand zu nehmen, konnte ich die Anziehungskraft, die solche glatten, glänzenden handlichen voll-elektronischen Gadgets gerade auf jüngere und “konsumanfälligere” (nicht abwertend gemeint) Kunden ausübt, schon gut nachvollziehen.
Ein hinkender, nicht ganz ernst und sicher nicht bös gedachter Vergleich sind sexy gekleidete, gut aussehende Damen: Da relativiert sich bei Vielen die Priorität des Kriteriums “innere Werte” ebenfalls.
Also in meinen Augen ein schönes teures Gerät für jemanden, der sich auch mit der eingeschränkten Funktionalität eines Computer-Ersatzes zufrieden geben kann. Für mich wäre es nur als Hobby-Zweitgerät brauchbar, aber schon als Erstgerät unerschwinglich.
Liebe Grüße